Ich habe das Januarloch brautechnisch genutzt und ganz Corona konform einige Biere gebraut. Dabei habe ich für Nachschub von alt bewährten Sorten wie der Haullaugia Red Ale und das 8215 New England IPA gesort und auch neue Kreationen, abgeleitet von diversen Grundrezepten, entwickelt.

Ich habe mich neu an ein Sauerbier – die Gose – gewagt. Diese Sorte leitet sich vermutlich von dem kleinen Harzflüsschen Gose ab, aus dem die Braumeister bereits im Mittelalter das Wasser zur Herstellung des Bieres bezogen. Im Mittelalter fand die Gose vom Harz aus Verbreitung und etablierte sich vor allem in der Gegend um Dessau, Halle und Leipzig (Quelle).

 

Als zweite Sorte war ein Milk Stout an der Reihe (Milky Way – Milk Stout). Ein Bier mit mit wunderbarem cremig-samtenem Mundgefühl, Schokoladen- und Röstaromen, leichtem Touch von Getreide und dezenter Säurenote. Die Süße, welche durch die Zugabe von Laktose erreicht wurde, ist sehr dezent im Hintergrund.

 

Das dritte neue Bier ist mein neues, fruchtiges KVEIPA – Indian Pale Ale. Dieser Name setzt sich aus der Hefesorte KVEIK (alte Norwegische Farmhouse Hefe) sowie einem IPA (Indian Pale Ale) zusammen. Es ist der erste Versuch und ich bin sehr gespannt, wie das Ergebnis sein wird.

 

Alle neuen Biere sind ab der zweiten Hälfte Februar auf Anfrage erhältlich. Zudem plane ich bereits die nächsten Neuheiten. Ich werde dich auf dem Laufenden halten.

Coming soon:

Prost und bleibt gesund.